Was ist OT-CRAft?
Cyber-Resilienz in der OT verständlich und umsetzbar machen
Unsere Mission
Sichere Geräte. Resiliente Anlagen. So lautet das grundlegende Motto. Mit dem Projekt OT-CRAft möchten wir KMUs und Start-ups dabei unterstützen in einer sicher zunehmenden vernetzen Industrie cybersicherer zu machen.
Vernetzte Komponenten als Einfallstor für Cyberangriffe
Die Operational Technology (OT), also Systeme zur Steuerung und Überwachung von Produktionsanlagen, Energieinfrastrukturen und kritischen Prozessen, wird zunehmend digitalisiert und mit IT-Netzwerken verbunden. Diese Vernetzung bringt Effizienzgewinne, schafft aber auch neue Sicherheitsrisiken. Cyberangriffe auf OT-Systeme können zu Produktionsausfällen, Datenverlust, Sicherheitsrisiken für Mitarbeitende und erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen.
Regulatorische Anforderungen für mehr Cybersicherheit
Hinzu kommen regulatorische Anforderungen an Unternehmen. Diese können von steigenden regulatorischen Anforderungen, wie etwa der Network and Information Security Richtlinie (NIS2) oder dem Cyber Resilience Act (CRA) betroffen sein.
Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups ist das eine große Herausforderung weil:
- begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen für Cybersicherheit verfügbar sind.
- begrenzte dedizierte IT-Sicherheitsteams vor Ort bereit bestehen.
Ein gefördertes Projekt
Das Projekt OT-CRAft, wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“, gefördert. Dadurch ist es uns möglich, kostenfreie und anbieterneutrale Angebote zu entwickeln. Mehr zu den Personen und Institutionen hinter OT-CRAft finden Sie unter „Über uns“
Lernplattform für alle, die für kritische Infrastruktur zuständig sind.
Auf dieser Lernplattform erhalten zum Beispiel Personen aus der Produktion oder IT, viele nützliche Informationen zum Thema Absicherung von kritischer Infrastruktur. Dabei steht ein konstruierter Cyberangriff im Mittelpunkt, der auf der gamifizierten Plattform durch Wissensaneignung gelöst wird.
Handlungsempfehlungen für alle, die vernetzte Komponenten herstellen und integrieren.
Geräteproduzenten, Integratoren von Systemen und Lieferanten von vernetzten Komponenten, erhalten hier Praxishilfe zum herunterladen. Dabei werden der rechtliche Rahmen des CRA mit Empfehlungen des Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) verbunden.
FAQ
Warum ist OT-CRAft kostenlos?
An wen wendet sich OT-CRAft?
- Geschäftsführer*innen und Inhaber*innen von KMU und Start-ups, die Produktionsanlagen oder Industriesysteme betreiben
- IT-Leiter*innen und Sicherheitsverantwortliche, die ihre OT-Infrastruktur schützen möchten
- Integratoren von IIoT-Produkten (Industrial Internet of Things)
- Betreiber von IIoT-Produkten (Industrial Internet of Things)
- Hersteller von Industrieprodukten, die sich auf den Cyber Resilience Act vorbereiten müssen
Was ist der Cyber Resilience Act?
Der Cyber Resilience Act (CRA) ist eine neue Verordnung der Europäischen Union, die seit Dezember 2024 in Kraft ist und die ab 2027 verbindlich wird. Sie definiert Anforderungen an die Cybersicherheit für Hersteller von IoT- und IIoT-Produkten.
Wie unterscheidet sich OT-CRAft von anderen Cybersicherheits-Projekten?
OT-CRAft unterscheidet sich durch seinen spezifischen Fokus auf Operational Technology (OT), also die Sicherheit von Produktionsanlagen, Energieinfrastrukturen und kritischen Industriesystemen, statt allgemeiner IT-Sicherheit. Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, welcher sich an Hersteller und Integratoren (Bedrohungs- und Risikoanalyse und das Schwachstellenmanagement) sowie an Betreiber (praxisorientierte Schulungen) wendet. Die Lernplattform basiert auf echten Industriekomponenten, nicht auf simulierten Umgebungen, und ermöglicht praxisnahes Lernen in sicherer Simulationsumgebung.
